Spenden an verschiedene Einrichtungen 2012

Spende an FBZ-Eschenbach

Vorbach an die „Hängematte“ und den Kindergarten

Grafenwöhr an das St. Michaels-Werk zu Teambildungsmaßnahmen im BVJ

Eschenbach an die Ganztagesschule des Förderzentrums Eschenbach

Bericht im Oberpfalznetz

Der Neue Tag, 27. März 2012

„Kopfnuss“-Theater übergibt Spendengelder aus dem Erlös des Crimicals „Steinreich“

„Mini-Agenten“ im Einsatz

von Redaktion Onetz

(jhö) Nach den gelungenen Aufführungen des Crimicals „Steinreich“ im November 2011 überreichte die Theatergruppe „Kopfnuss“ großzügige Spenden an Abgesandte aus den einzelnen Spielorten. Carlos und Miguel Demleitner wurden dabei von „Agent“ Kai Kennel unterstützt. Drei gewichtige Umschläge galt es, an der richtigen Adresse abzuliefern.

Als Erster verlieh Bürgermeister Werner Roder aus Vorbach seiner Freude über den erhaltenen Umschlag Ausdruck. Er bedankte sich im Namen der Gemeinde beim Ensemble und unterstrich die Bedeutung der kreativen Truppe für die kulturelle Landschaft. Das Geld werde er an den Miniclub, die „Hängematte“ und den Kindergarten verteilen.

Peter Fleischmann von der Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung des St.-Michaels-Werks in Grafenwöhr erklärte, dass die erhaltene Summe für die Schüler des Berufsvorbereitungsjahres verwendet werde, konkret für Teambildungsmaßnamen zum Schuljahresbeginn. Im Namen der Jugendlichen bedankte er sich bei den drei „Mini-Agenten“.
Adrian Haralambie übermittelte im Namen der Ganztagesschule des Förderzentrums Eschenbach Glückwünsche zu den gelungenen Aufführungen. Die Spende werde in das kostenlose Mittagessen für die Schüler der Nachmittagsbetreuung investiert.

Als Kontaktperson der Theatergruppe hob Carmen Traßl die immer angenehme Zusammenarbeit mit den Hausherren der drei Spielorte hervor. Dafür zeige man sich gerne erkenntlich und unterstütze mit dem Erlös Projekte der Kinder- und Jugendentwicklung.

Pressebericht Steinreich Vorbach 2011

Neuer Tag – 09. November 2011, Vorbach

Rasant und spektakulär

„Crimical“ der Theatergruppe „Kopfnuss“ begeistert Zuschauer in Vorbach

Vorbach. (ly) Viel Polizeipräsenz empfing die Theaterbesucher am Wochenende im Gemeindezentrum. Den Grund erfuhren die rund 130 begeisterten Zuschauer der Samstags-Vorstellung, noch bevor die Theatergruppe „Kopfnuss“ begann, mittels Videoeinspielung: Diebstahl im Diamond-Center in Antwerpen. Dass die Täter sich unter das Publikum gemischt hatten, klärte sich zu Beginn des Krimicals „Steinreich“.

Ihre Beute haben die Einbrecher schnell verprasst. Dummerweise ist Harry (Josef Roder), der Hauptgeschädigte und Besitzer der Diamanten, auf Rache aus. Der Hass Harrys auf die Bande wird gesteigert, weil sich seine Schwester (Martina Rieß) mit Thommy Creußen (Norbert Meinl) eingelassen hat.
Zu diesem Gefühlschaos kommt die Profilierungssucht von Arsen Come de Lac (Gerhard Huber), der sich von Harry und einer Versicherungsdetektivin einspannen lässt.

Die ist wiederum mit dem Gauner „Basti“ (Phillipp Schuhmann) liiert. Viel Verwicklungen sind die Grundlage für das Stück, das eine Mischung zwischen Kriminalstück und Musical bildet. Autorin und Regisseurin Carmen Traßl inszenierte eine rasante und amüsante Gaunergeschichte rund um die Bande Creußens, die stark an die Filmreihe „Ocean’s Eleven“ erinnerte.

Ähnlich wie der Film arbeitet die komplexe Handlung mit vielen Rückblicken, was hohe Aufmerksamkeit von den Zuschauern erfordert. Allerdings schafft die Autorin es spielend, die verschiedenen Handlungszweige am Ende zusammenzuführen. Aufgelockert wird die vollgepackte Handlung mit guten Gags. So ist das Objekt der Gauner-Begierde das Drehbuch für den neusten Film der Zeichentrickfilme „The Simpsons“.

Als die ganze Bande bei einem Coup im Kuhstall, einer Disco ganz nach Ischgler Vorbild, hochgeht, rettet die Mutter eines knallharten Gangsters die Truppe vor dem Knast und entlarvt ihn als Mamasöhnchen.

Drei Stunden Unterhaltung sind garniert mit vielen Liedern, die Traßl alle mit neuem Text versehen hat. So wird beispielsweise der Schmalzklassiker „Amor“ wird zu „Humor“. Ihre vielseitigen Talente beweisen die Laienschauspieler, die alle aus der näheren Umgebung kommen, mit Gesang und Tanz oder als Bandmitglieder bei den musikalischen Einlagen. Anleihen bei spektakulären Stunts aus „Mission Impossible“ finden die Zuschauer auch bei „Steinreich“, als sich die Tresorknacker von der Galerie über die Deckenbalken abseilen. Der Hochseilgartenspezialist Stephan Müller machte es möglich. Ironisch wird mit modernen Krimi-Stilelementen gearbeitet. Natürlich kommt die Liebe auch nicht zu kurz.

Auch die zweite Vorstellung in Vorbach am Samstag war fast ausverkauft. Wer in das rasante, spektakuläre und witzige Leben von Gentleman-Ganoven eintauchen will, hat dazu am Wochenende nochmals Gelegenheit. Weitere Aufführungen sind am Freitag und Samstag jeweils um 19.30 Uhr sowie am Sonntag um 16 Uhr in der Turnhalle des St.-Michaels-Werks in Grafenwöhr.

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Pressebericht Steinreich Eschenbach 2011

Der Neue Tag – 04. November 2011, Eschenbach

Geld, Gefängnis, Gentlemen

Theatergruppe Kopfnuss präsentiert „Crimical“ Steinreich – Premiere im Förderzentrum Eschenbach

Eschenbach. (rgr) Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt – nicht aber Thommy Creußen und seine Crew. Denn die kriegen ganz schön die Flatter, als die Polizei dahinter kommt, wer die fette Beute von 110 Millionen geklaut hat. Die „Crimical“-Tournee der Theatergruppe Kopfnuss feierte am Mittwoch im Förderzentrum Premiere.

Es war etwas völlig Neues, was sich Autorin Carmen Traßl ausdachte: Die Schauspieler präsentierten einen Krimi mit Musik, eben ein „Crimical“. „Das Publikum sollte nicht nur unterhalten, sondern auch gefordert werden. Es sollte mitdenken“, so Traßl. Zum Stück: Dem Gentlemangauner Thommy Creußen (Norbert Meinl) und seiner Crew gelingt es, das berühmte Diamond Center in Antwerpen zu knacken. Die Spezialisten teilen sich die erbeuteten 110 Millionen Euro und leben in Saus und Braus. Aber es geschieht etwas, womit Thommy nicht gerechnet hat. Er verliebt sich in Donna (Martina Rieß), eine brave Bibliothekarin. Deren Bruder Harry Alexander (Josef Roder) war der Hauptgeschädigte des Einbruchs.

Gnadenlose Jagd
Und der macht nun gnadenlos Jagd auf die Gauner. Der verbitterte Hotelier setzt sogar einen Spion auf die Gruppe an. Der Spitzel Arsen Come de Lac (Gerhard Huber) nimmt nun seinerseits für sich in Anspruch, der Beste der Gentlemen-Diebeszunft zu sein. Und da ist auch noch Ines (Julia Traßl), Bastis (Phillipp Schumann) große Liebe, die mit dem Raub beauftragte Versicherungsdektivin. Das Karussell um Liebe, Macht und Gier beginnt sich, zu drehen.

Zu bekannten Songs schrieb Carmen Traßl alle Texte selbst. Aus „Diamonds are forever“ wird „Nichts ist wirklich sicher“ und bei „Fever“ ist man „Mitten im Feuer“, aber gleichzeitig brennt ein Licht am Horizont. Dass es bei einem Krimi nicht nur todernst zugehen muss, bewies das Lied „Humor“, das aus „Amore“ entstand. Hier kamen die jungen Nachwuchsschauspieler Carlos und Miguel Demleitner sowie Eva-Maria Siegler und ihre Hula-Hopp-Fertigkeiten zum Einsatz. Aber der nötige Ernst kommt natürlich nicht zu kurz, als die Diebesbande „gesiebte Luft“ atmen muss und dann sogar Schüsse fallen.

Tournee geht weiter
Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn die Tournee des beeindruckenden Schauspieler-Ensembles geht weiter – am Wochenende im Gemeindezentrum Vorbach sowie von 11. bis 13. November in der Turnhalle des St.-Michael-Werks in Grafenwöhr.

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steinreich 2011


A Crimical

Dem Gentlemangauner Thommy Creußen und seiner Crew gelingt es das berühmte Diamond Center in Antwerpen zu knacken.
Die Spezialisten teilen sich die erbeuteten 110 Millionen Euro und leben in Saus und Braus. Bis … tja, bis Thommy sich in Donna, eine brave Bibliothekarin, verliebt, sie heiratet und feststellt, ihr Bruder Harry Alexander war der Hauptgeschädigte des Einbruchs.
Pech für die Gruppe. Harry, ein verbitterter Hotelier, verfolgt sie gnadenlos, setzt sogar einen Spion auf die Gruppe an.
Dieser Spitzel Arsen Come de Lac nimmt nun seinerseits für sich in Anspruch, der Beste in der Gentlemandiebeszunft zu sein. Daraus schließen wir …
Ebenfalls Pech: Thommys bester Freund Basti liebt Ines, die mit dem Raub beauftragte Versicherungsdetektivin, und die wiederum …
Eifrig kämpfen die Protagonisten um jedes noch so kleine Splitterchen Glück. Neidisch werden die Erfolge der anderen kleingeredet, eiskalt vermeintliche Feinde bekämpft. Das Glücksrad um Liebe, Macht, Eros, Gier und Vernichtung steht nicht einen Augenblick still.
Es wird gelogen, betrogen, geschummelt, falsch gespielt, mit den Zähnen geknirscht, triumphiert, sich ins Fäustchen gelacht … und das alles für … ja für was wohl?
Facettenreich sammelt man jedes Glänzen, zelebriert das Leben in einem funkelnden Bilderbogen und teilt es mit dem mitgerissenen Zuschauer.
Fazit: steinreich – gnadenlos!
Ach ja und bitte, bitte lassen Sie Ihre Diamanten zu Hause!!!!!!

Spende an Jugensarbeit 2010

Der Neue Tag – 01. April 2010, Eschenbach

„Mittsommerjagd“ kommt der Jugendarbeit zugute

Theatergruppe „Kopfnuss“ übergibt Spendengelder

Eschenbach. (rgr) Zuerst war es Oberon aus dem Elfenreich, der sich so seine Gedanken über die Menschheit machte. Gedanken über die Menschen, insbesondere über die Kinder und Jugendlichen machte sich die Theatergruppe „Kopfnuss“, als sie beschlossen, Gelder aus dem Erlös der Aufführungen „Mittsommerjagd“ für die Kinder- und Jugendarbeit zu spenden.

„Es ist mir eine besondere Freude, wenn Kinder und Jugendliche davon provitieren“, meinte die Regisseurin Carmen Traßl bei der Übergabe der Spendengelder. Die Aufführungen fanden im November letzten Jahres in Eschenbach, Oberbibrach und Grafenwöhr statt. „In den Orten wurden jeweils die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und im St.-Michaels-Werk hat man auch für die Verpflegung gesorgt“, so Gerhard Huber, der im Stück den Oberon darstellte.

Die Spenden gingen an die „Hängematte“ aus Oberbibrach, die nach dem Prinzip der Offenen Ganztagsschule arbeitet. Auch in Grafenwöhr wurde die Offene Ganztagsschule bedacht sowie das Schülercafé des „St.-Michaels-Werkes“. Stephan Müller hat bei der „Mittsommerjagd“ für das sichere „Fliegen“ des Puck (Julia Traßl) gesorgt. Er erhielt für die Offene Ganztagsschule im Förderzentrum Eschenbach eine Spende. Eine Zuwendung bekam auch der Spielmannszug Pressath für seine Jugendarbeit.
Zuerst hatten im November letzten Jahres die Besucher ihr Vergnügen mit dem Musical „Mittsommerjagd“, das die Theatergruppe „Kopfnuss“ in Eschenbach, Oberbibrach und Grafenwöhr aufführte. Vor ein paar Tagen überreichte Carmen Traßl (Dritte von links vorne) zusammen mit Gerhard Huber (rechts vorne) Schecks an verschiedene Einrichtungen. Die Gelder sind für die Jugendarbeit bestimmt. Bild rgr

Spende an das St. Michaels-Werk 2010

Florian Pappenberger und Christian Flor (im Bild) haben unsere Spende gut angelegt.

Zukünftig können die Schüler des BVJ „Back- und Süßwaren“ im einheitlichem Outfit bei schulischen und öffentlichen Veranstaltungen antreten. Von unserer Spende konnten 8 Sets bestehend aus Cap, Polo Shirt und Schürze finanziert werden.

Am 11.06.2010 zum Tag der offenen Schule präsentierten sich die Schüler bereits mit ihren neuen „Uniformen“.

Wir freuen uns über diese sinnvolle Verwendung unserer Spende.

Mitteilungsblatt Vorbach

Mitteilungsblatt Vorbach 1. Dezember 2009, Werner Roder

In Anlehnung an Shakespeares „Sommernachtstraum“ gastierte am 7. und 8. November das Kopfnuss-Theater mit dem Stück „Mittsommerjagd“ im Vorbacher Gemeindezentrum. Die Schauspieler, die Sänger und Musiker zeigten dabei ihr zweifelsohne vorhandenes Können. Sie verstanden es nicht nur das Publikum an beiden Abenden gut zu unterhalten, sondern sie brachten die Zuschauer auch zum Nachdenken: Sind wir unserem Schicksal hilflos ausgeliefert oder können wir unser Leben selbst mitgestalten?

Erfreulich ist, dass die Mitwirkenden allesamt aus der näheren Umgebung stammen. Hohes kulturelles Niveau für Menschen aus der Region durch Menschen aus der Region!

Allen Mitwirkenden sage ich Dank für ihre tolle Leistung! Ein besonderer Dank gilt der Autorin und Regisseurin Carmen Traßl, denn es erfordert Können und auch Fingerspitzengefühl, damit aus vielen Mitwirkenden ein gutes Ganzes wird.

Es bleibt zu hoffen, dass das Kopfnuss-Theater auch im kommenden Jahr wieder in Vorbach gastieren wird. Alle Theater- und Musicalfreunde würden sich sehr darüber freuen.

Pressebericht Mittsommerjagd Grafenwöhr

Der Neue Tag – 19. November 2009, Grafenwöhr

Fortschritt, Liebe, Untergang?

Theatergruppe „Kopfnuss“ begeistert auch das Grafenwöhrer Publikum mit dem Musical „Mittsommerjagd“

Grafenwöhr. Wer glaubt, Lehrer würden keinen Spaß verstehen, der irrt sich gewaltig. Ein Feuerwerk an guten Ideen und Gags brannte das hauptsächlich aus Pädagogen bestehende Ensemble der Theatergruppe „Kopfnuss“ in Grafenwöhr ab. Die siebte Vorstellung des Stücks

„Mittsommerjagd“ setzte im St.-Michaels-Werk den krönenden Schlusspunkt der „Tournee“. Unter den herausragenden Akteuren als Erster zu erwähnen ist Gerhard Huber, der als Elfenkönig Oberon der arroganten Selbstsucht und dem Überfluss abschwört. Er sieht statt Fortschritt und Liebe den Untergang kommen und meint beispielsweise: „Das Auto ist nur der Fortsatz der Füße und das Handy der Fortsatz der Ohren; der Computer gar der Ersatz für das Gehirn!“ Weitere Rollen waren mit Norbert Meinl (Förster Wolf Dietrich) und Hans Norbert Graser (Oberstudienrat Karre Vogerl) besetzt. Beide sind im wirklichen Leben ebenfalls Lehrer. Nicht zu vergessen Schulleiter Gerhard Egerer, der als Innenminister auftrat, sowie Franz Geigenberger (Standesbeamter Maximilian Specht). Josef Roder, der den Regierungsoberamtsrat Brad Hering spielt, ist im wirklichen Leben Heilerziehungspfleger

Die „Kopfnuss“-Theater-Truppe besteht aus Mitwirkenden im Alter von 6 bis 60 Jahren. Bei der „Mittsommerjagd“ glänzten Julia Traßl als Puck (oben), Gerhard Huber als „Oberon“ (von links), Martina Rieß als „Titania“, aber auch die drei Schicksalsgöttinnen Monika Höllerl (mit Schirm), Annegret Kennel (mit Schlange) und Regina Bayer. Die Jüngsten wirbelten als Elfenkinder herum. Bilder rgr

Puck am Seil
Auch die Damen waren grandios. Da wären Martina Rieß als Elfenkönigin Titania und natürlich der Puck, gespielt von Julia Traßl. Die drei Schicksalsgöttinnen (Monika Höllerl, Regina Bayer und Annegret Kennel), zogen nicht nur wegen ihrer herrlichen Kostüme die Aufmerksamkeit auf sich. Annegret Kennel sorgte mit ihrer lebendigen Schlange für einen Schuss Exotik.

Die Musiker hatten Höchstleistungen zu vollbringen, da sie sich außer um die Musik zu kümmern, auch schauspielern mussten. Andreas Demleitner trat als „Giftgrüner spitzer Tannenzapfen“ auf und leitete die „Midsummer Night Band“. Sein Musikerkollege Manuel Roder war der „Leicht zu beeindruckende Weberknecht“ und musste für die Rolle der „Thisbe“ in Frauenkleider schlüpfen. Doppelrollen hatten auch die beiden anderen Musiker Matthias Müller als „Leicht verwirrte Augenweide“ und brüllender Löwe sowie die „Ewig lächelnde Mohnblüte“ Philipp Schumann, dessen Rolle als „Wand“ ebenfalls Begeisterungsstürme beim Publikum hervorrief. Übrigens, auch Manuel Roder und Philipp Schumann wollen Gymnasiallehrer werden.

Einige Lehrer agierten bei dem Stück als Schauspieler. Unser Bild zeigt sogar zwei Direktoren Franz Geigenberger (links) als Standesbeamten und Gerhard Egerer (rechts) als Innenminister. Bilder rgr

Die drei Nachwuchsschauspieler Anja Köhler (Lena), Marijan Würtele (Bruno) und Alex Kasper (Wirbens), die im Stück in einem Beziehungschaos gefangen sind, ließen nicht zuletzt wegen ihrer Solomusikauftritte aufhorchen. Auch die kleinen Elfenkinder waren mit Begeisterung bei der Sache.
Wer sich auf das Musical mit gewissen „Grusical“-Eigenschaften einließ, wusste, dass es ein etwas anderes Theater ist. Die „Mittsommerjagd“ bot musikalisch ebenfalls hohes Niveau. Bekannte Melodien wie „Thryller“ von Michael Jackson oder „Mercy“ von Duffy wurden hintersinnig oder lustig von Autorin Carmen Traßl umgetextet.

Einige bei uns eher seltene Instrumente wie ein Reisedigeridoo, eine Nasenflöte, Boomwakers, eine Säge und ein Cajon kamen zum Einsatz. Es gab viel Applaus für dieses ungewöhnliche Musical und die musikbegeisterten Akteure, die altersmäßig von sechs bis sechzig Jahren vertreten waren.


Stehender Applaus
Was die Autorin besonders freute, waren Standing-Ovations am Schluss der siebten und letzten Vorstellung. Die Truppe trat in Eschenbach, Vorbach und Grafenwöhr auf. Ein weiterer positiver Effekt: Aus dem Erlös wird die Jugendarbeit in der Region unterstützt.
Neben ernsten Themen wie den Fortschritt, der seine Vor- und Nachteile hat, Beziehungschaos und der Stand der Schwulen in der Gesellschaft hatte das Publikum auch jede Menge zu lachen. Auf unserem Bild ist auch die Autorin Carmen Traßl (rechts) zu sehen.

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Pressebericht Mittsommerjagd Eschenbach

Der Neue Tag – 07. November 2009, Grafenwöhr

Beziehungsstress im Elfenreich

Theatergruppe „Kopfnuss“ begeistert mit Musical „Mittsommerjagd“ – Voller Saal zur Premiere

Eschenbach. Gegensätze ziehen sich an. Aber diese Anziehungskraft hat auch ihre Tücken – besonders im Elfenreich. Am eigenen Leib zu spüren bekommt es die Elfenkönigin Titania. Und der Regierungsoberamtsrat, dem über Nacht Eselsohren gewachsen sind. Mit der Musical-Premiere „Mittsommernacht“ fand die Theatergruppe „Kopfnuss“ im Förderzentrum ein begeistertes Publikum. von Renate Gradl
Das neue Stück der Theatergruppe „Kopfnuss“ besticht durch fantasievolle Kostüme, viel Musik und Action. Diese Szene spiegelt die pure Lebenslust wider. Bild rgr

Eigentlich sind sie ja ein perfektes Paar: Oberon (Gerhard Huber) und seine Königin Titania (Martina Rieß). Wenn sie nur nicht so auf die Menschenwelt und deren Fortschritt abfahren würde. Titania schwört auf die Geschwindigkeiten von Computer und Handy. Der Elfenkönig hat da seine Zweifel: „Wird der Fortschritt dem Menschen zu einem erschwinglichen Preis zur Liebe verhelfen?“ An seiner Meinung gibt es nichts zu rütteln. Sie lautet: „Die Menschen verhalten sich stur, wie die Esel.“

Zwei Welten
Da kann nur noch ein Zaubertrick helfen. Und natürlich Puck, Oberons Komplize. Bei der „Mittsommerjagd“ begegnen sich zwei Welten. Der launische Puck, der alle menschlichen Eigenschaften spiegelt, jagt gleich blitzenden Irrlichtern durch die Nacht. Dazwischen bemühen sich die Menschen, ihren Lebensweg zu finden. Oft genug stolpern sie dabei.

Bei der „Mittsommerjagd wirbelt der Puck (Julia Traßl) nicht nur auf dem Boden, sondern auch des öfteren ganz oben herum. Bild rgr

Die Theatergruppe setzte sich zunächst zusammen aus Mitarbeitern des St. Michaels-Werks, des Förderzentrums Eschenbach, der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) Grafenwöhr und aus Schülern des Gymnasiums Eschenbach. Mittlerweile hat sich das Ensemble über diese Schulgrenzen hinaus erweitert. Immer öfter stoßen Theater- und Musikbegeisterte aus der ganzen Region zu den „Kopfnüssen“ und bereichern das Ensemble.


Oberon, der mächtige Elfenkönig, wehrt sich gegen den Fortschritt der Menschheit. Ganz im Gegensatz zur Elfenkönigin Titania: Sie liebt die Geschwindigkeit und den Fortschritt. Gerhard Huber und Martina Rieß glänzten bei der Premierenvorstellung in ihren Hauptrollen. Bild rgr

Carmen Traßl, die Autorin der „Mittsommerjagd“, hat sich an Shakespeares „Sommernachtstraum“ angelehnt, aber auch ganz Aktuelles mit eingewoben. Außer Computer & Co. spielt das Thema Homosexualität eine Rolle. Mit Komik wird nicht gegeizt. Das kommt bei der „spaßhaften Tragödie“ um Pyramus und Thisbe glänzend zum Vorschein, als einige angesehene Bürger sich in Schauspieler verwandeln müssen. Schließlich wollen sie ja die Innenministerin mit ihrem Spiel beeindrucken. Beeindruckt haben bei der berauschenden „Mittsommerjagd“ sämtliche Akteure. Besonders schwer hatte es wieder Gerhard Huber in seiner Rolle als Elfenkönig. Nicht nur der eingesetzte „Giftpilz“ hatte es in sich, sondern auch seine Texte. Aber er war für diese Rolle prädestiniert. Ebenfalls sehr viel lernen musste seine Partnerin Martina Rieß. Der quirlige Puck, gespielt von Julia Traßl, zog sich wie ein roter Faden durch das Geschehen. Am Seil war die Akteurin eine richtige Zirkusattraktion.

Band kann sich hören lassen
Die Musik spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. Zu hören gab es Songs von den Bee Gees, Michael Jackson, The Eagles, Duffy und Michael Holm. Für das Arrangement war Bandleader Andreas Demleitner verantwortlich. Carmen Traßl schrieb dazu nachdenkliche, aber auch witzige Texte.

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Mittsommerjagd 2009

Was hetzt dich durch die Nacht? Wen oder nach was jagst du? Vor wem fliehst du?

Auf der Jagd nach Anerkennung und Liebe feilschen Triebe und Vernunft um Applaus. Ein hemmungsloser Tanz auf rohen Eiern. Ist unser Schicksal vorherbestimmt, sind wir ihm ausgeliefert oder sind wir die Herren unserer eigenen Geschichte?
Zwei Welten, durch einen dünnen Schleier getrennt, begegnen sich in Mittsommerjagd. Oberon, der mächtige König der Elfen wehrt sich mit List und Tücke gegen jegliche Verflechtung mit der Menschenwelt. Seine Gattin Titania indessen fühlt sich magisch davon angezogen. Es kommt zum hitzigen Kampf der Geschlechter in dem die drei Schicksalsgöttinnen scheinbar unabsichtlich eine Rolle spielen. Ein launischer Puck, der alle menschlichen Eigenschaften spiegelt, jagt gleich blitzenden Irrlichtern durch die Nacht. Dazwischen bemühen sich Menschen, wie du und ich, ihren Lebensweg voran zu stolpern.

In Anlehnung an Meister Shakespeares Sommernachtstraum, entstand ein heißer Beziehungsmix, der Tabuthemen nicht scheut. Garniert mit viel Musik vortrefflich arrangiert und interpretiert mit ungewöhnlichen Stimmen und Instrumenteneinsatz. Emotionen kochen hoch und eskalieren in allzu menschlichen Verhaltensweisen.

So verspricht das Musical Mittsommerjagd einen dreistündigen, facettenreichen und quicklebendigen Sinnesrausch bei dem die Gefühle Achterbahn fahren. …