Und so lautet

der Beschluss, dass der Mensch was werden muss

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Maria Montessori

Frederic Skinner

Alexander Neill

Paul Watzlawick

Heinrich Pestalozzi

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Fünf Genies des vergangenen Jahrhunderts (Maria Montessori, Frederic Skinner, Alexander Neill, Heinrich Pestalozzi und Paul Watzlawick) schlagen sich die Ewigkeit mit langweiligen - pädagogisch wertvollen - Brettspielen tot. Eifersüchtig bewahrt jeder der Exzentriker seine zu Lebzeiten errungenen Kenntnisse. Neugierig, besserwisserisch, wegweisend mischen sie sich in das Leben zweier unschuldiger Kinder ein und manipulieren, experimentieren und beobachten. Ob sich die beiden Kinder so fremdgesteuert zu eigenständigen, verantwortungsbewussten Personen entwickeln?

Brisant wird das Ganze als Hedi (gespielt von Julia Traßl) und Mario (Marijan Würtele) ihrerseits den Wunsch äußern beruflich auch zu manipulieren, experimentieren, beobachten und zu fördern. Beide wollen nämlich den Beruf des Pädagogen ergreifen und Kinder im heutigen Schulsystem unterrichten. Lehrer sein und dein Leben ist easy!

Gleichwohl mischen sich Eltern (Monika Höllerl, Manuel Roder) und eine durchgeknallte Seminarleitung (Monika Höllerl) in das Leben ihrer Schützlinge ein. Ob das gut gehen kann? Gibt es die eine richtige Pädagogik, gibt es die eine richtige Methode? Erziehung, das geht so ..... Fragen über Fragen wirft diese pädagogische Zeitreise über starre Theorien, selten vereinbar mit der Praxis auf. Letztendlich kommt es allein auf die Person an, die vor der Klasse steht. Lehrer sein ist eben doch nicht so ganz easy – es geht nur mit Kopf, Herz und Hand!

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Auf einer zweigeteilten Bühne spielt sich das szenische Singspiel von Carmen Traßl ab. Wie immer sind ihre Liedtexte musikalisch von Andreas Demleitner arrangiert und auf der Gitarre begleitet. Beide schlüpfen diesmal auch in die Rolle Maria Montessoris und Heinrich Pestalozzis. Tatkräftig und souverän unterstützt von Josef Roder (Alexander Sutherland Neill), Gerhard Huber (Frederic Skinner), Hans Graser (Paul Watzlawick).

 

Am 7. März 2008 fand das pädagogische Wirrwarr um Recht haben, unterrichten, lernen, festhalten an starren Prinzipien und Pädagogik im besonderen aber auch im Umgang miteinander im normalen Alltagsgeschehen im SOS Kinderdorf Immenreuth um 20 Uhr statt. Der Erlös kam dem SOS Kinderdorf zu Gute. Für 5 € Eintritt durfte man sich die Frage stellen: „ Soll ich lachen oder schmunzeln oder unruhig werden oder nachdenklich oder ...?“

 

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